Autofahren ohne Führerschein kann Rente kosten

Wird ein Arbeitnehmer aufgrund eines Verkehrsunfalls arbeitsunfähig, verliert er u.U. den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, wenn er zum Unfallzeitpunkt keinen Führerschein besaß und zudem unter Alkoholeinfluss stand. Die Rentenversicherung berief sich mit Erfolg auf § 104 SGB VI (Minderung der Erwerbsfähigkeit bei einer Straftat).

Sozialgericht Gießen, Urteil vom 26.02.2014